Endlich gesund – Interview mit Jen Fuchs

Liebe Jen, ich freue mich riesig, dass du bei der Interviewreihe „Endlich gesund“ dabei bist und deine Erfahrungen mit meinen Lesern teilst.


12803980_1563685240611484_417965470_n1. Magst du uns zu Beginn in 2 Sätzen erklären, wer du bist und was du machst?

Hallo, ich bin Jen, inzwischen fast 36 Jahre alt, Mama von 2 zauberhaften Töchtern (4 und 7) und arbeite in einer eigenen Praxis als Heilpraktikerin. Zudem habe ich seit kurzem auch angefangen Online-Gesundheits- und Rohkost-Coaching anzubieten. Nebenbei arbeite ich an einem Gesundheitsratgeber mit Rezepten.

2. Mit welchen Krankheiten warst du vor deiner Ernährungsumstellung konfrontiert?

Vor meiner Ernährungsumstellung litt ich unter einem Haufen Krankheiten und diversen Beschwerden. Bereits seit meiner Kindheit quälte mich Dauer-Übelkeit und immer wieder auch Schwindel, Magen- und Rückenprobleme. Zudem war mein Immunsystem sehr geschwächt , ich hatte chronische Pilzinfektionen , häufige Infekte, außerdem Zyklusstörungen und seelische Symptome wie Ängste und Depressionen. Eine endlos lange Liste die ihre „Krönung“ in der Diagnose „Hashimoto-Thyreoiditis“ fand (eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse die als unheilbar gilt.) Spätestens da wurde mir klar das es „so“ nicht weiter gehen kann.

3. Welche Ernährungsform hast du gewählt?

Ich hab zuerst meine Ernährung nur auf vegan umgestellt und nach und nach und trank ich viele grüne Smoothies. Dadurch fühlte ich mich schon ein wenig besser, aber ich merkte das es das allein noch nicht ist. So strich ich dann auch Gluten komplett aus meinem Speiseplan und erhöhte meinen Rohkost-Anteil in der Ernährung immer mehr und mehr. Dadurch kam bei mir dann der „Durchbruch“.

4. Was hat sich seitdem gesundheitlich verändert?

Eigentlich alles. Ich fühle mich wirklich, ungelogen, wie ein neuer Mensch. Es ist das erste Mal in meinem Leben das es mir überhaupt so gut geht. Ich habe mich weder als 20jährige, noch als Teenie oder Kind jemals so gut gefühlt wie jetzt. Dafür bin ich unendlich dankbar.

Am unglaublichsten ist das meine Schilddrüse (die vor etwa 1,5 Jahren so zerstört war das sie nur noch 6 ml Gesamtvolumen hatte) sich wieder regeneriert hat und das Gewebe wieder gut aussieht und das Gesamtvolumen nun wieder bei 13 ml liegt. (Normal ist bei Frauen 15-18 ml) Auch nehme ich seit 1 Jahr kein Schilddrüsenhormon mehr ein. Mein Gallenstein, den ich seit 2008 mit mir rumgetragen habe, und der bei jedem Oberbauchultraschall zu sehen war (zuletzt 2013) ist inzwischen, zur Verwunderung meines Arztes, verschwunden.

5. Hattest du Schwierigkeiten bei der Umstellung?

Nein, eigentlich nicht. Es ist natürlich so das von außen erst mal etwas „Gegenwind“ kommt. Die Leute verstehen natürlich nicht wenn man bisher „normal“ gegessen hat, was dann passieren kann das man plötzlich nur pflanzlich und möglichst roh essen möchte. Meine Familie hat das aber bei mir schon verstanden, auch wenn sie selbst keine Ernährungsumstellung gemacht haben oder mit machen wollten.

6. Wie bist du mit den Schwierigkeiten umgegangen?

Wie eben schon erwähnt habe ich langsam umgestellt um große Schwierigkeiten bei der Umstellung zu vermeiden.

Zudem habe ich mein eigenes Gesundheitsprogramm entwickelt, wovon ich auch einiges in mein Ebook welches bald erscheinen wird, übernommen habe. Damit habe ich weiter die Gesundung meiner Schilddrüse und eben meine Entgiftung unterstützt, um Entgiftungskrisen etc. zu vermeiden.

12767211_1563685190611489_1404699379_n7. Wie sind deine Freunde und deine Familie mit deinem Entschluss umgegangen?

Meine Familie, wie weiter oben schon erwähnt, relativ gut. Auch meine Freunde haben es akzeptiert das ich mir zu einem Geburtstag z.B. mein eigenes Essen mit gebracht habe. Natürlich kam von dem ein oder anderen schon mal eine skeptische Aussage, oder man wird etwas komisch angeguckt, wenn alle sich Pizza und Pasta bestellen und man selbst seine Zucchini-Spaghetti mit roher Bolognese-Sauce auspackt 😉 Aber ich habe damit kein Problem.

8. Was würdest du heute anders machen, wenn du nochmal bei 0 starten würdest?

Gar nichts. Ich würde wirklich nichts anders machen. Da ich denke das man nur durch seine „Fehler“ lernen, wachsen und sich weiterentwickeln kann. Ich finde es auch wichtig diese „Fehler“ zu machen (ich schreibe Fehler in Anführungszeichen, weil das Wort Fehler so negativ behaftet ist, ich das aber gar nicht so sehe). Ein Weg geht nicht immer gerade aus und manchmal findet man auch erst Steine die man an die Seite räumen muss und manchmal merkt man auch das man sich verlaufen hat und doch nochmal ein Stück umkehren muss.

9. Hat sich, neben der gesundheitlichen Komponenten, auch etwas anderes in deinem Leben durch die Ernährungsumstellung geändert?

Alles hat sich geändert! Ich bin nicht mehr der Mensch der ich früher war, und das ist total POSITIV. Ich habe viel über mich und auch allgemein gelernt und lerne immer noch 😉 , ich bin durch die Rohkost endlich zu wirklicher Selbstliebe und Selbstachtung gekommen (welches ebenfalls ein extrem großer und wichtiger Pfeiler bei der Heilung einer Krankheit ist). Und ich bin glücklich das es so ist.

10. Möchtest du unseren Lesern noch einen wichtigen Tipp mit auf den Weg geben?

Ja, seit ihr selbst. Hört auf eure Körperweisheit und nicht immer unbedingt auf irgendwelche zum Teil sehr dogmatischen Essensrichtlinien. Gesunde, bewusste und möglichst pflanzliche Nahrung ist wichtig, aber sie ist nicht alles, der seelische Teil darf nicht vergessen werden, genau so wenig, wie das Menschen unterschiedlich sind und auch unterschiedliche Bedürfnisse haben.

Hier findest du Jen und ihren Blog Happy-Healthy-Raw

 


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