„Endlich gesund“ – Interview mit Johanna von fruity Habits

essen

Liebe Johanna, ich freue mich riesig, dass du bei der Interviewreihe „Endlich gesund“ dabei bist und deine Erfahrungen mit meinen Lesern teilst.

1. Magst du uns zu Beginn in 2 Sätzen erklären, wer du bist und was du machst?

Hi, ich bin Johanna. Mit meinem Blog Fruity Habits und durch 1:1 Coaching helfe ich Menschen dabei, ihren Körper, Geist und ihre Seele mit Liebe zu behandeln und dadurch den einzigartigen Schatz zu entdecken, der in jedem von uns liegt.

2. Mit welchen Krankheiten warst du vor deiner Ernährungsumstellung konfrontiert?

Depressionen, Selbtsverletzungen, Essstörungen (Zwanghaftes Überfressen), Haarausfall, Migräne mehrmals in der Woche, Schuppenflechte am ganzen Körper, Pickel auf Gesicht, Dekollete und Rücken, chronischen Verdauungsproblemen, PMS, 5-10 Blasenentzündungen pro Jahr und verschiedene Süchte (Nikotin, chemische Drogen).

3. Welche Ernährungsform hast du gewählt?

Fettarme Rohkost nach dem 80/10/10 Konzept von Dr. Douglas Graham

4. Was hat sich seitdem gesundheitlich verändert?

Wie sich meine Haut im Gesicht verändert hat, siehst du auf dem Foto.

Auch die Schuppenflechte ist schon fast weggegangen, als ich aufgehört habe Milch, Eier und Fleisch zu essen. Mit Rohkost wurde es sogar noch besser und wenn ich in den Tropen bin, geht auch der letzte Rest ganz weg. In Europa habe ich kleine raue Stellen an den Ellenbogen – das war’s.

Mein Energielevel übersteigt mit 100% fettarmer Rohkost alles, was ich bisher kannte!

Nach 8 Stunden Uni und 10km Heimweg auf dem Fahrrad war ich plötzlich immer noch top fit und Sport wurde zum Vergnügen – ich bin morgens aufgewacht und hatte das Bedürfnis mich zu bewegen.

Als ich meine Ernährung auf Rohkost umgestellt habe, war ich noch Studentin. Plötzlich konnte ich mich problemlos die ganze Vorlesung über konzentrieren und auch noch in der zweiten und dritten an einem Tag.

Müdigkeit oder Konzentrationsmangel kenne ich nicht mehr, bis heute.

Eine der größten Erleichterungen ist, dass ich es kaum noch merke, wenn ich meine Tage kriege. Keine Bauchschmerzen, keine Depressionen, nur leicht unreine Haut und 2 oder max. 3 Tage leichte Blutungen. Oh mein Gott, ich bin so dankbar dafür!

Meine Haare sind dicker und fester als jemals zuvor.

Meine Fingernägel sind dick und weiß und brechen nicht mehr.

Seit ich verstanden habe, wie der Verdauungstrakt funktioniert und worauf es beim Essen – egal ob Rohkost oder nicht – ankommt, ist mit meiner Verdauung alles bestens!

Durch das zwanghafte Überfressen oder auch wochenlanges Nichtessen hatte ich früher Gewichtsschwankungen in einem Bereich von 8-12kg. Manchmal innerhalb von 4 Wochen.

Seit ich mit der Rohkost angefangen habe, liegen die Schwankungen in einem Bereich von 5kg und das zu viel Essen kommt höchstens alle paar Monate mal vor.

Seit über 2 Jahren hatte ich keine Erkältung und keine Grippe mehr. Keinen Husten, keine Blasenentzündung. Kein einziger Migräneanfall.

vorher nachher
5. Hattest du Schwierigkeiten bei der Umstellung?

Ja, ich habe mehrere Anläufe gebraucht, um endlich bei der Rohkost zu bleiben. Ich habe anfangs zu viel Fett gegessen und zu wenig frische, dafür zu viele getrocknete Früchte. Dadurch war ich immer unzufrieden und hatte kein richtiges Sättigungsgefühl, weshalb ich dann spätestens nach ein paar Tagen Heißhungerattacken bekommen und gekochtes Essen gegessen habe.

6. Wie bist du mit den Schwierigkeiten umgegangen?

Ich hatte zum Glück eine gute Freundin, die auf dem gleichen Weg war. Wir haben uns gegenseitig unterstützt und waren außerdem beide Mitglied in einer Facebook Gruppe, in der man sein Essenstagebuch posten konnte und dann kompetente Hilfe von Menschen bekommen hat, die schon 6 Jahre oder länger nur von Rohkost leben. Dort habe ich sehr viel gelernt und der Austausch hat am Ende den Unterschied gemacht, sodass ich es geschafft habe, dabei zu bleiben.

Diese Gruppe ist inzwischen nicht mehr zu gebrauchen, es gibt aber eine andere, in der ich jetzt selbst auch als Administrator meine Hilfe anbiete, weil ich eben weiss, wie hilfreich das damals für mich war. Das ist die Gruppe speziell für Frauen: https://www.facebook.com/groups/111740205882853/

Außerdem habe ich mir über Facebook auch Gleichgesinnte gesucht und Rohkost Picknicks in Berlin veranstaltet, um noch mehr Menschen kennenzulernen. Community ist echt wichtig bei so einer Umstellung!

7. Wie sind deine Freunde und deine Familie mit deinem Entschluss umgegangen?

Zuerst wurde ich belächelt, dann für verrückt erklärt, dann akzeptiert und nach einem Jahr wurde ich immer häufiger um Rat gefragt bei ernährungsbezogenen Fragen. Das ist jetzt pauschal ausgedrückt und trifft so natürlich nicht auf alle Freunde und Verwandte zu. Aber grob gesagt schon.

8. Was würdest du heute anders machen, wenn du nochmal bei 0 starten würdest?

Nichts 🙂 Es ist alles wunderbar, so wie es gelaufen ist. Jedes Hoch und jedes Tief hatte seinen Grund und hat mich einen Schritt weitergebracht.

9. Hat sich, neben der gesundheitlichen Komponenten, auch etwas anderes in deinem Leben durch die Ernährungsumstellung geändert?

Ja! Ich mag mich selbst viel mehr, ich bin authentischer und einfach glücklicher. Ich traue mich, auf meine innere Stimme zu hören und meine Träume zu leben. Ich sage, was ich denke und zeige was ich fühle.

Die Beziehungen zu meinen Freunden und meiner Familie haben sich dadurch so sehr zum Positiven verändert! Und ich lerne automatisch auch andere Menschen kennen, die gut mit sich selbst umgehen und ihre Träume verwirklichen.

10. Möchtest du unseren Lesern noch einen wichtigen Tipp mit auf den Weg geben?

Für den Anfang ist es gut, sich an einem bestimmten Konzept zu orientieren. Bei mir war das wie gesagt 80/10/10.

Wenn du den Dreh einigermaßen raus hast – also ungefähr nach 30 Tagen – wird es aber Zeit, dein eigener Lehrer zu werden.

Versteif dich nicht auf Regeln, die jemand anders gemacht hat! Du bist einzigartig und was genau dir gut tut und was nicht, kannst du nur selbst herausfinden. Trau dich, zu experimentieren. Hör auf deinen Körper. Und vor allem: akzeptiere und liebe dich selbst, ganz egal, welche Entscheidung du triffst <3

Hier geht es direkt zum Blog von fruity Habits


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2 Comments

    • Hallo, tut mir leid dass ich jetzt erst antworte – hab deinen Kommentar vorher nicht gesehen.

      In der Kantine wirst du da nicht fündig werden, schätze ich. Aber das ist ja kein Grund, es nicht zu tun 🙂

      Als ich damit angefangen habe, war ich noch Studentin und in der Mensa gab es da auch nicht viel für mich. Das hat mich aber nicht davon abgehalten, mir selbst mein Essen mitzunehmen und dafür zu sorgen, dass ich immer genug frisches Obst dabei hatte.

      Egal, wo du wohnst oder arbeitest: Wenn du dich von fettarmer Rohkost ernähren möchtest, dann wirst du auch einen Weg finden.
      Ich habe hier auch einen Artikel darüber geschrieben, wie man das im Alltag und auf Reisen am besten organisiert: http://fruityhabits.de/rohkost-auf-reisen/

      Alles Liebe
      Johanna

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